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Elke Zimmermann M.A.
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Forschung und eigene Lehrtätigkeit während der Beschäftigungszeit an der TU
Dresden u.a. zu

  • „Homo sovieticus – das Bild vom neuen Menschen“: hier u.a. Auseinandersetzung mit der neuen Formensprache in der Architektur (Kunst und Kultur), den neuen Bauaufgaben, die sich aus dem Ziel des Aufbaus einer neuen Gesellschaft ergaben: Arbeiterclubs (Rusakov-Club), Gewerkschaftshäuser, kollektive Wohnanlagen (Narkomfin), Sanatorien, staatliche Großkaufhäuser, Partei- und Verwaltungsbauten, Kraftwerke und Industrieanlagen, Planung neuer Städte (Ernst May), ihre Rezeption und heutige Bewertung
  • Metropolenforschung „Regionen und Metropolen in Ostmitteleuropa: Wieviel Zukunft hat die Vergangenheit? “: hier u.a. Auseinandersetzung mit der Raum und Gesellschaft konstituierenden Funktion von Metropolen, mit Kulturtransfer, der Entwicklung/dem Funktionswandel von Metropolen in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht ebenso wie der Interaktion und dem Verhältnis zwischen Region/en und Metropole/n (u. a. am Beispiel der Städte/ zeitgenössischen Metropolen Krakau, Prag, Wien, Breslau, Budapest, Lemberg)
  • Stadtgeschichte u.a. am Beispiel St. Petersburg, Moskau, Krakau

Forschungs- und Interessengebiete

  • Erinnerungskultur/Erinnerungspolitik
  • Geschichte der Denkmalpflege und Denkmalkultur
  • Stadtgeschichte/ Metropolenforschung
  •  Das Bild vom "neuen Menschen" (u.a. homo sovieticus) - Wechselbeziehungen von Architektur/Städtebau und Gesellschaft/Menschenbild

  • Mythenbildung (u.a. Mythos Dresden, Gedenkstättenkonzeption Sachsen

Promotionsprojekt (aus berufl. und familiären Gründen aufgegeben)

Alles hat seine Ordnung. Der Historiker Theodor Schieder (1908-1984)

    Kurzbeschreibung:
    Ausgehend von der These, dass aufgrund des Fortbestehens einer in grundlegend verschiedene Ordnungen geteilten Welt und damit des Strebens nach der Durchsetzung der Hegemonie der eigenen Ordnung bzw. des eigenen Ordnungsbildes alte Bilder und Fragestellungen problemlos in neue Geschichtsdeutungen integriert werden konnten, wird das wissenschaftliche Werk Theodor Schieders bzgl. Themen, Methoden und Ergebnisse auf Kontinuitäten, begriffliche und Schwerpunktveränderungen bzw. auch auf Brüche und Paradigmenwechsel untersucht. Neben äußeren Faktoren (Machtkonstellation sowohl im Makro- als auch im Mikrokosmos) sollen dabei auch innere Faktoren (Ordnung als Schlüsselbegriff) und v.a. die Europa-Idee als personelle und ideologische Brücke über das Jahr 1945 hinaus auf ihre Funktion und Bedeutung hin geprüft werden  

 

Bereits in meiner Magisterarbeit zu den Kompetenzstreitigkeiten Erich Kochs mit den zentralen Dienststellen des Reiches verband sich der strukturelle Ansatz mit biographischer Forschung. In der Arbeit wurden damals anhand der Person Erich Kochs und seiner speziellen Konflikte Ursachen, Verläufe und Lösungsvarianten derartiger für das NS-System typischer Auseinandersetzungen untersucht. Ziel war es, Rückschlüsse auf die Herrschaftstechnik Hitlers, aber auch auf das politische System des Dritten Reiches, in dem einzelne Personen, bspw. Führungskader der mittelinstanzlichen Ebene, enormen Einfluß auf ihren Zuständigkeitsbereich ausübten, zu ziehen. Dabei ließen sich viele Abläufe, Entscheidungen und auch der Status des Funktionärs Koch nur aus seiner Biographie heraus erklären.
Mein Promotionsprojekt stellt nun schwerpunktmäßig eine biographische Studie dar. Untersucht werden die Wechselwirkungen zwischen bestehender politischer und gesellschaftlicher Ordnung einerseits und individuellem/n Ordnungsbild/ern sowie den daraus entwickelten intellektuellen Entwürfen neuer Ordnungen andererseits am Beispiel des Historikers Theodor Schieder.